Willkommen auf der Homepage des Bürgerbegehrens für mehr Ganztagsbetreuung in München!
Unsere Organisation / Vereinigung hat es sich zum Ziel gesetzt mit einem Bürgerbegehren dem Thema Ganztagesbetreuung eine Stimme zu geben.
In München herrscht ein gravierender Mangel an Kindergarten-, Hort- und Betreuungsplätzen. Zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes sind die Eltern auf zwei Einkommen angewiesen. Wenn Elteren keinen Kindergartenplatz bekommen bedeutet dies eine echte Bedrohung der finanziellen Existenz.
Die Erfahrung zeigt, dass der von der Stadt München geplante Versorgungsgrad bei weitem nicht ausreicht. Besonders in Neubaugebieten muss der hohe Anteil an Kindern und die Berufstätigkeit der Frauen in der Planung flexibel berücksichtigt werden.
Alleinerziehende können nicht arbeiten gehen, weil sie keinen Betreuungsplatz für ihr Kind finden, Eltern von Grundschülern müssen sich ihren Jahresurlaub für die Sommerferien aufsparen, weil ihr Kind keinen Hortplatz hat, Schwabinger Eltern schreiben einen Protestbrief an den Oberbürgermeister, weil sie sich aufgrund des akuten Mangels an Kindergartenplätzen in ihrer finanziellen Existenz bedroht sehen (siehe „Süddeutsche Zeitung“ vom 12. Juli).
Dies sind nur drei von unzähligen Beispielen, die zeigen, wie groß der Bedarf an Betreuungsangeboten für Kinder in München ist. Der Versorgungsgrad bei Horten, Tagesheimen und in der Mittagsbetreuung liegt in München bei derzeit nur 66 Prozent, bei Krippen sind es gerade 33 Prozent. Einen Platz in einer gebundenen Ganztagesschule gibt es sogar nur für 2,32 Prozent aller Grundschüler.
Um diese Missstände zu beheben und den quantitativen und qualitativen Ausbau von Ganztagesbetreuungsangeboten auch in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte voranzutreiben – und damit auch für Bildungsgerechtigkeit für alle Münchner Kinder zu sorgen –, wurde jetzt das Bürgerbegehren „Ausbau der Ganztagesbetreuung in München“ initiiert.
Fehlende Hort-, Kita und Betreuungsplätze sind die großen Problemfälle in den Familien.Ein Bürgerbegehren ist notwendig um den Versorgunsggrad in München deutlich zu erhöhen.